1. Herren

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Zielsetzung für die Saison 2018/2019

Nachdem sich die 1. Mannschaft in der vergangenen Saison den Meistertitel in der 1. KK sichern konnte und der direkte Wiederaufstieg somit gelungen ist, findet sie sich nun in der Kreisliga wieder. Glücklicherweise konnten wir uns zur neuen Saison mit zwei Neuzugängen verstärken, die unsere Mannschaft sowohl in der Spitze als auch in der Breite besser machen. Thomas hat nach einer mehrjährigen Pause den Tischtennissport wieder aufgenommen und konnte breits im Training zeigen, dass er die Technik nicht verlernt hat. Er wird direkt als neue Nummer 1 in die Saison gehen. Andreas ist vom SV Dissau, nahe Lübeck, zu uns gewechselt und ist auf Position 7 gesetzt. Für die beiden Neuzugänge ging Jan trotz einer starken Rückrunde in die 2. Mannschaft. Mit Richard, ingo, Horst, Marc und Sabine blieb der Kern der Meistermannschaft erhalten.

Obwohl wir uns im Vergleich zur Vorsaison verstärken konnten, gehen wir mit einem realistischen Ziel in die kommende Saison: Klassenerhalt. Die neue Liga ist erneut sehr ausgeglichen. Es gibt keine klaren Favoriten oder Abstiegskandidaten. Vieles wird von der Form der Mannschaften und der Verfügbarkeit der Spieler abhängen. Wahrscheinlich werden der SV Preußen Reinfeld II und der SV Hagen um die oberen Ränge mitspielen. Auch Mitaufsteiger SSC Hagen Ahrensburg IV konnte sich verstärken und wird eher oben mitspielen. Damit wir den Klassenerhalt schaffen, sollten wir zwei Mannschaften hinter uns lassen. Am ehesten sind das der VFL Tremsbüttel und Mitaufsteiger Tralauer SV II, die auf dem Papier die etwas schwächere Mannschaft haben. Rechnet man den LivePZ-Durchschnitt der Top 6 Spieler der jeweiligen Mannschaften aus, kommt man zu folgender Prognose:

SV Preußen Reinfeld II 1467
SV Hagen 1464
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SSC Hagen Ahrensburg IV 1446
SV SW Westerrade 1444
Leezener SC 1430
TSV Quell. Bornhöved II 1426
Post SG Segeberg 1402
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VFL Tremsbüttel 1377
Tralauer SV II 1347

Hoffentlich bleiben wir auch nach den 16 Spieltagen über dem Strich. Viel wichtiger ist allerdings, dass wir auch in dieser Saison wieder mit viel Spaß ins Training und in die Spiele gehen und dabei fit und gesund bleiben.

Spielberichte (Rückrunde)

22.02.2019: PSG - SC Leezen (1:9)

Erste geht gegen Leezen baden

Mit der gleichen Aufstellung wie im letzten Spiel gegen Tralau empfingen wir den Leezener SC. Thomas musste leider erkältungsbedingt absagen und Marc zog um. Leezen spielte annähernd in Bestbesetzung. Die Positionen 5 und 6 wurden durch fast gleichwertigen Ersatz besetzt.

In den Doppeln nahm das Schicksal bereits seinen Lauf. Unser Doppel 1 und Doppel 3 konnte eine 2:0- bzw. 2:1-Führung nicht über die Ziellinie bringen. In den Einzeln konnte Horst zumindest einmal glänzen und gewann gegen Farkas, aber in seinem zweiten Spiel hatte er gegen Erler keine Chance. Ingo bekam die maximale Anzahl an Sätzen an diesem Abend, doch nach seinem Doppel verlor er auch beide Einzel unglücklich im fünften Satz.
Das mittlere und hintere Paarkreuz war an diesem Abend abgemeldet und holte insgesamt nur einen Satz in vier Einzeln.

Somit verlieren wir unser Heimspiel sehr deutlich mit 1:9. Alle vier 5-Satz-Spiele gingen an den Gegner, der uns in dieser Besetzung überlegen war. Nächste Woche spielen wir gegen eine starke Reinfelder Mannschaft, die in der Tabelle zwei Punkte hinter uns ist, aber auch zwei Spiele weniger absolviert hat.

Spielberichte (Hinrunde)

08.11.2018: SV SW Westerrade - PSG I (7:9)

Sieg im Spitzenspiel

Am Dienstagabend ging es gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SV SW Westerrade. Von der Struktur der Mannschaft ähneln sie uns sehr: Sie haben mit Lothar Hecht und Sven Vedder ein starkes Doppel 1 (bei uns sind das Thomas und Ingo) und ihr stärkstes Paarkreuz ist wie bei uns das mittlere.

In das Spiel ging es mit dem in dieser Saison noch ungeschlagenen Axel aus dem hinteren Paarkreuz der 2. Mannschaft als Ersatzspieler, da Sabine kurzfristig erkältungsbedingt absagen musste. Bei Westerrade fehlte der ohnehin unregelmäßig spielende Jörg Preiskorn und wurde durch Hendrik Deitlaff ersetzt. Unsere Eingangsdoppel stellten wir so ähnlich wie gegen Reinfeld auf. Horst spielte mit Axel statt Sabine. Doch auch dieses Mal gewannen wir wieder nur das Doppel 1. Horst und Axel vergaben eine 2:1-Führung gegen das Doppel 3. Damit haben wir weiterhin kein Doppel 2 oder 3 in dieser Saison gewonnen.

In den Einzeln lief es wie so oft besser. Im oberen Paarkreuz konnte Richard endlich wieder gewinnen. Gegen Lothar Hecht spielte er etwas zurückhaltender als sonst und drehte einen 0:2-Rückstand. Im Spiel gegen Torsten Jürgens, das fast ausschließlich auf der Rückhandseite stattfand, verlor er im fünften Satz. Thomas konnte erneut eine Glanzvorstellung liefern und gewann beide Einzel, eins davon ging aber auch über fünf Sätze. Unser mittleres Paarkreuz war, wie bereits gegen Reinfeld, nicht so erfolgreich. Horst und Ingo verloren beide gegen den stark aufspielenden Sven Vedder. Auf der Rückhand mit einer fiesen Noppe ausgestattet, konnte er immer wieder aus einer stabilen Defensive heraus mit seinen Vorhandtopspins die Punkte machen. Ingo konnte zumindest das andere Einzel gegen Martin Rungenhagen gewinnen, indem er ihn nicht mit seiner starken Vorhand zum Zuge hat kommen lassen. Dies gelang dem viel offener spielenden Horst nicht. Im hinteren Paarkreuz spielte bei Westerrade mit Hendrik Deitlaff ebenfalls ein Ersatzspieler, wobei Westerrade eine noch höhere Leistungsdichte innerhalb der ersten und zweiten Mannschaft hat als wir. Hier spielte Andreas ganz stark auf. Verlor er noch den ersten Satz gegen den eigentlich klar überlegenen Hendrik, machte er ihm anschließend das Leben mit seinen Schupfbällen schwer. Hendrik verlor zunehmend die Geduld und setzte viele Topspins ins Netz. Im Spiel gegen Axel, der seinerseits etwas offener spielte, konnte man seine Klasse sehen, als er Axel klar mit 3:0 schlug. Der zweite Einzelgegner im hinteren Paarkreuz war Jörg Loose, ein großgewachsener Materialspieler, der an diesem Abend offensichtlich Schmerzen in seiner Hand bzw. seinem Unterarm hatte. Dadurch konnte er seine auf dem Papier bestehende Überlegenheit nicht ausspielen. Quälte er sich gegen Axel noch in den fünften Satz und verlor diesen, bereitete ihm Andreas in drei Sätzen ein schnelles Ende.

Es stand dann 8:7 und ging in das Entscheidungsdoppel zwischen den beiden besten Doppeln der Liga: Lothar Hecht und Sven Vedder gegen Thomas und Ingo. Und um eines schon vorweg zu nehmen: Das Spiel wurde den Erwartungen nicht nur gerecht, sondern übertraf diese bei weitem – sowohl vom Niveau als auch von der Spannung und dem Unterhaltungswert. Taktisch gestaltete es sich bei uns so, dass Ingo wieder für die Balance zuständig war und mit platzierten Bällen die Gegner nicht ihre Offensivkraft entfalten ließ. Kam ein Ball mal zu hoch, konnte er jedoch auch selbst angreifen. Thomas griff erneut nach Belieben an und zeigte eine unglaublich gute Leistung mit einer Mischung aus dynamischen Bewegungen und hervorragender Technik. Auf der anderen Seite besaß der schon etwas in die Jahre gekommene Lothar Hecht ein gutes Händchen, griff mit weichen Topspins auf beiden Seiten immer wieder an. Sven Vedder spielte noch offensiver als im Einzel, indem er jeden zu hohen oder zu langen Ball auf der Vorhandseite mit einer guten Trefferquote anzog. Es gestaltete sich ein offener Schlagabtausch, in dem jeder Satz nur mit 2 Punkten Differenz entschieden wurde. Die ersten beiden Sätze gewann Westerrade mit 15:13 und 11:9. Im dritten Satz hatten sie sogar ihren ersten Matchball, doch Thomas und Ingo konnten ihn und vier weitere in den Sätzen 4 und 5 abwehren. Im letzten Satz legten Thomas und Ingo nochmal eine Schippe drauf und boten überragendes Tischtennis. Ingo konnte sogar zwei Punkte mit Rückhandschlägen machen, die er sich sonst nicht zutraut. Das Spektakel nahm schließlich ein Ende, als wir den Matchball zum 11:9 für uns verwandeln konnten.

Dadurch brachten wir Westerrade ihre erste Niederlage bei. Das Spiel endete mit 9:7, 34:34 Sätzen, 640:652 Bällen und um Mitternacht. In der Tabelle haben wir nun nach 6 Spielen 9 Punkte und sind punktgleich mit Westerrade, haben aber das deutlich schlechtere Spielverhältnis. Damit ist bereits ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Nächste Woche haben wir bereits unser letztes Heimspiel der Hinrunde gegen den SV Hagen.